Fragen und Antworten

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen rund um unsere Produkte.

F.A.Qs

Die Verarbeitung kann als Hand- oder Maschinenputz erfolgen. Bei Verwendung einer Putzmaschine ist ein Nachmischer zu empfehlen.

Die Verarbeitungshinweise und die Misch-Methode in der Produktbeschreibung sind unbedingt einzuhalten.

Der Untergrund muss gründlich von Farbe, Staub, Schmutz und Fettrückständen sowie loses Material gesäubert werden damit eine gute und dauerhafte Verbindung des Putzes möglich ist.
Bei längerer Standzeit lässt sich die Anwendungskonsistenz durch erneutes Aufrühren wieder herstellen. Geben Sie auf keine Fall weiteres Wasser dazu. Zum Verreiben bitte das orange Schwammreibebrett verwenden.
Handwerkerin hält einen Schwamm

Zitat aus https://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/geheime-enev-schlupfloecher-2015-4503.html

EnEV-Anforderung entfallen bei Putzreparaturen

Wer in 2015 seinen Putz erneuern möchte, der muss auch hier die von der EnEV 2014 vorgesehenen Anforderungen an die Wärmedämmung der Außenwände einhalten. Während es bekannte Ausnahmeregelungen für Gebäude, die nach der EnEV nach dem 31. Dezember 1983 errichtet oder erneuert wurden, und für Gebäude bei Grenzbebauungen gibt, so sieht auch die EnEV 2014 Schlupflöcher vor. Entscheidend ist dabei, ob es sich um eine Erneuerung mit Entfernung des Altputzes oder lediglich um Putzreparaturen handelt. Letztere sind dann von der EnEV ausgenommen.

Loses Material oder schlecht haftender Untergrund ist abzutragen (z.B mit einem Spachtel). Arbeiten Sie mit Mundschutz, insbesondere wenn Sie Schimmel entfernen.

Tragen Sie anschließend Thermocoat Fix THF-015 als Grundierung und Haftvermittler auf.

Das kommt auf die Dicke und das Material des Mauerwerks bzw. den einzelnen Schichten des Wandaufbaus an. Wir empfehlen hier eine Mindestputzstärke von 3 cm.

Begründung warum 3 cm ausreichend sein können:

Die Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) ausschließlich nach der Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) des Putzes ist nicht ausreichend. Der U-Wert ist eine theoretische Formel um eine Einstufung und Vergleichbarkeit von Dämmmaterialien zu ermitteln.

Der U-Wert ist stark abhängig von den λ-Werten (Maß der Wärmeleitfähigkeit) und der Dicke der verschiedenen Materialien der einzelnen Wandschichten.

In der Theorie gilt je niedriger der λ-Wert desto besser die Dämmeigenschaften eines Materials. Thermocoat hat einen λ-Wert von 0,055 W/mK, was ein sehr guter Wert für einen Putz ist. Der λ-Wert von EPS (Polystyrol) liegt zum Vergleich je nach Produkt bei ca. 0,032 W/mK.

Der U-Wert alleine reicht aber nicht aus um die Wärmedämmeigenschaften unter Praxisbedingungen zu ermitteln.

Fraunhofer IBP beweist Fehlerbehaftung der U-Wert-Theorie

https://www.richtigbauen.de/info/phy/phy17.htm

Der λ-Wert wird unter Laborbedingungen mit jeweils konstanter Temperatur, Luft- und Materialfeuchte gemessen. Ein Wohnhaus ist in der Praxis einer wechselhaften Witterung Sonne, Regen und Wind ausgesetzt. Im Inneren des Hauses steigt durch die Bewohner die Luftfeuchtigkeit durch Ausatmen, Schwitzen, Kochen und Duschen. Bedingt durch den Wechsel von Tages- und Jahreszeiten kommen tägliche Schwankungen der Außentemperaturen und der Luftfeuchte hinzu.

In der U-Wert Theorie wird die Feuchtebilanz eines Materials unter Praxisbedingungen nicht berücksichtigt. Ein feuchter Baustoff leitet die Wärme besser als ein trockener Baustoff. D.h. je trockener das Material desto höher ist die Wärmedämmung. Und genau hier setzen wir mit dem ökologischen Isolationsmaterial Thermocoat in Form von Verputz an. Thermocoat ist diffusionsoffen, wasserabweisend (geringe kapillare Wasseraufnahme) und hat eine sehr niedrige Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl µ von 3 d.h. die Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf wird gut nach außen abgewiesen (wenn keine Diffusionssperre vorhanden ist und der Wandaufbau diffusionsoffen ist). Thermocoat als Außenputz schützt vor Feuchtigkeit (Wasser) von Außen und leitet Wasserdampf von Innen nach Außen ab. Thermocoat sorgt also dafür, dass die Wände trocken bleiben und erhöht damit spürbar die Wärmedämmwirkung.

Hinzu kommt das Thermocoat eine poröse offenporige (mineralische) Struktur mit darin eingeschlossenen Luftkammern hat. Luft hat einen λ-Wert von 0,020 W/mK und hat damit hervorragende Dämmeigenschaften.

Quelle: https://www.kbb-weber.de/files/Wasseraufnahme.pdf Seite 37Quelle: https://www.kbb-weber.de/files/Wasseraufnahme.pdf Seite 37

Um die gesetzlichen Anforderungen der EnEV zu erfüllen, können Sie auch ein rein mineralisches Wärmedämmverbundsystem anbringen mit Thermocoat als Oberputz.

Lehmputz ist zwar atmungsaktiv, jedoch speichert Lehm Wasser und Feuchtigkeit.

Nein. Thermocoat kann bodentief verputzt werden, weil er wasserabweisend ist und eine sehr geringe kapillare Wasseraufnahme hat. Ein extra Sockelputz ist damit nicht mehr notwendig.

Thermocoat findet als Sockelputz Verwendung (gegen Putzabplatzungen, Streusalz, Urin von Hunden).

Nein. Thermocoat wird schichtweise (max 2. cm pro Schicht) als Unter- und Oberputz aufgetragen.

Ja das ist möglich. Entfernen sie alles lose Material und tragen Sie dann Thermocoat Fix THF-015 als Grundierung auf.

Nachdem die Grundierung getrocknet ist (ca. 48 Std.), füllen Sie zunächst die größten Löcher mit Zementsandgemisch auf, danach die größten Unebenheiten um schließlich eine einheitliche Fläche zu erhalten. Anschließend wird Thermocoat auftragen.

Ja dies ist mithilfe eines Putzträgers möglich.

Ja. Thermocoat kann bei fachgerechter Ausführung als weiße Wanne verwendet werden.

Auch als horizontale Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit ist Thermocoat einsetzbar.

Auf Thermocoat darf nur eine atmungsaktive und diffusionsoffene Beschichtung (z.B. Farbe) aufgetragen werden. Die Farbe muss auf hoch hydrophoben Stoffen haftend sein.

Ja. Als Endbeschichtung bzw. letzte Schicht ist Thermocoat hierfür gut geeignet.

Thermocoat Cati TCC-510 ist speziell für Flachdächer und Terrassenabdichtungen ausgelegt. Durch einen höheren Anteil an Weißzement bleibt er weiss und dunkelt kaum nach. Grundsätzlich könnte dazu auch Thermocoat Manto TCM-410 verwendet werden.

Es handelt sich um eine transparente und diffusionsoffene Oberflächenendbeschichtung zur Versiegelung von Thermocoat-Oberflächen auf Kellerböden oder Flachdächern um den Abrieb (z.B. bei Begehung) zu verhindern. Sie kann auch für Fassaden als Beschichtung verwendet werden.

Ja. Im feuchten Zustand ist es möglich durch entsprechende Techniken (vorwiegend mittels Reiben) ein strukturiertes Muster herzustellen.

Die Korngröße von Thermocoat liegt bei im Durchschnitt bei 0 bis 2mm (die maximale Korngröße beträgt 4 mm). Durch Verreiben mit dem orangen Schwammreibebrett kann eine feinere Strukturoberfläche erreicht werden.

Soll eine ganz feine bzw. glatte Oberfläche entstehen, empfehlen wir Thermocoat IC INCE (TCI-700I) oder eine diffusionsoffene Sumpfkalkglätte.

Nein. Das Mischen mit anderen Baustoffen oder Farben ist in jedem Fall zu unterlassen.

U.a. expandierter Naturstein, Borax, Bentonit, mineralische Feinzuschläge, Bindemittel Zement

Die Verwendung eines Armierungsgewebe (Putznetz) wird zur Minimierung von Setz- und Schwindrissen unbedingt empfohlen.

Wichtig: Das Armierungsgewebe muss mindestens eine Maschenweite von 8mm bis 10 mm haben und alkalibeständig sein. Bitte verwenden sie auf keinen Fall kleinere Maschenweiten.

Wir empfehlen hier das blaue Armierungsgewebe als Panzergewebe.

 

Erfolgt das Anmachen mit Hilfe einer PFT G4 Putzmaschine ist die Wasserzugabe ist so einzustellen, dass die dünnste Konsistenz erreicht wird, die bei dem vorhandenen Untergrund und der vorgesehenen Auftragsdicke eine einwandfreie Verarbeitung zulässt.

Abhängig von der Wasserhärte ist die Wassermenge auf ca. 530 bis 600l/h einzustellen. Ermitteln Sie die tatsächlich benötigte Wassermenge vor Ort und prüfen Sie Putzmörtelkonsistenz.

 

 

Haben Sie noch weitere Fragen?

Gibt es Thermocoat schon im Handel?

Wir sind dabei ein Händlernetz in Deutschland aufzubauen. Falls Sie Interesse daran haben Händler zu werden nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Derzeit ist der Bezug direkt über uns möglich. Unsere Warenlager sind in Bad Breisig und in Bitterfeld-Wolfen.

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